pokémon

Seit Anfang Juli gibt es die App Pokémon Go auch in Deutschland. Und löste DEN Hype des Jahres aus. Innerhalb weniger Tage hatte dieses Spiel mehr Nutzer als Twitter. Auch, wenn die Anfangs-Hysterie nun schon ein wenig verflogen ist, so gewinnt das Spiel immer noch täglich etliche neue Spieler. Faszinierend finde ich die Vielseitigkeit des Spiels, das „Nach-draußen-müssen“ und die Tatsache, dass mal keiner stirbt oder Blut fließt. Und etliche Unternehmen nutzen dieses Spiel auch schon für ihr Marketing. Gerade wurde bekannt, dass McDonald’s in Japan über 3.000 Filialen in Arenen „umwandeln“ ließ.

Hier finden Sie einige Tricks und Tipps, wie auch Sie als Unternehmen davon profitieren können. Auch wenn Sie kein Fan von kleinen Monstern sind :-).

 

Lockmodule kaufen.

Wenn Sie z.B. Händler oder Gastronom sind, können Sie im Spiel Lockmodule kaufen. Diese locken für 30 Minuten die Pokémon Monster an. Je mehr Mini-Monster sich in Ihrem Laden tummeln, desto größer ist die Chance, dass sich Monsterjäger einfinden. Einige Shops bieten Pokémon-Spielern zusätzlich Rabatt, wenn sie etwas einkaufen. Allerdings funktionieren diese Lockmodule nur in der Nähe von Pokéstops.
Eine offizielle Seite mit den Pokéstops gibt es zwar noch nicht, doch haben sich einige Spieler zusammen getan und eine von der Community erstellte Karte öffentlich gemacht. Hier der Link zur Karte.
Die Lockmodule können Sie im virtuellen Ingame-Shop zu einem überschaubaren Preis kaufen. Das lohnt sich allerdings nur für Unternehmen, die auch konkrete Konsumgüter verkaufen – für Unternehmen, die eine Dienstleistung anbieten, braucht es ein wenig mehr Phantasie.

Events veranstalten.

Einige Unternehmen haben bereits Events speziell für die Pokémon-Spieler organisiert. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird auch hier der Lockstoff versprüht, so dass die Spieler Gelegenheit haben, neue / weitere Mini-Monster zu fangen. Entsprechend der Zielgruppe sollte das Event rundum natürlich entsprechend spielerisch und fröhlich gestaltet werden.

Mini-Monster gezielt fangen.

Die Stadt Basel hat es vorgemacht. In einem viralen Clip zeigten sie, wie Pokémons Spieler mit Bällen jagten (Link zum Video). Der Spot verbreitete sich rasend schnell im Web. Dahinter steckt eine schöne Marketing-Idee: Basel bietet spezielle Stadtführungen für Pokémon-Spieler an. Der Clou: Bei einigen Sehenswürdigkeit wurde wiederum Lockmittel eingesetzt um die Mini-Monster anzulocken. So entstand eine Menge Aufmerksamkeit über die Landgrenzen hinaus und diese Führungen sind aktuell der Renner.

Oder mal ganz anders.

Vorausgesetzt, dass diese Gamer Ihre Zielgruppe sind, sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt:

  • Bäcker backen extra Mini-Monster-Muffins
  • Shops werben mit Pokéstops in ihrer Nähe
  • Friseure bieten Mini-Monster-Haarschnitte und Haarfarben an
  • Fotografen bieten Shootings mit dem speziellen Look der App als Hintergrund an
  • Apotheken werben in ihren Schaufenstern für spezielle Erste-Hilfe-Pakete für Pokémon-Spieler (da die Spieler permanent auf ihr Handy starren statt auf die Straße zu schauen, gab es bereits viele Verletzungen)
  • Und es gab sogar schon ein Unternehmen, das die Mini-Monster dazu nutzte, Kunden und Interessenten durch ihre neu gestaltete Website zu führen.

Was könnte zu Ihrem Business passen? Keine Idee? Kontaktieren Sie mich – gemeinsam werden wir eine für Ihr Unternehmen passende Lösung finden.
Rufen Sie mich an unter 0171 / 788 49 81 oder senden Sie mir einfach eine E-Mail an anke.hommer@design-and-energy.de.

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