licht

Licht als entscheidender Wohlfühl-Faktor.

Licht entscheidet über eine gute Atmosphäre im Raum. Der Abschied von der klassischen Glühbirne steht bevor: Nur noch die allerletzten, kleinen Lagerbestände sind in den Läden zu finden.

Viele Menschen trauern der alten Glühbirne hinterher, weil sie ein weicheres Licht macht als die Energiespar-Lampen. Obwohl die neuen Lampen sehr viel Energie sparen, ist die Qualität – also die Helligkeit und Wärme – dieser Lampen der große Stein des Anstosses.

Licht im Auge des Betrachters.

Faktisch betrachtet verfügt das menschliche Auge über rund 6 Mio. Foto-Rezeptoren auf der Netzhaut. Diese sind dafür verantwortlich, dass wir unterschiedliche Farben erkennen können. Einige der Rezeptoren reagieren auf rotes, andere hingegen nur auf grünes oder blaues Licht. Erst durch das Zusammenspiel erkennen wir die komplette Welt der Farben. Somit wird dadurch unsere farbliche Wahrnehmung, aber auch unsere Stimmung, beeinflusst. Denn Licht wirkt über die Augen auf das Gehirn sowie auf das vegetative Zentralnervensystem. Und damit wiederum auf die Hormonausschüttung und den Zellstoffwechsel. Kurzum: Licht beeinflusst unsere Stimmung und unser Wohlbefinden.

Alles Stimmungssache.

Räume in warmweißen Licht wirken gemütlich. Neutralweißes Licht hingegen erzeugt eine sachliche Stimmung. Tageslicht ist grundsätzlich positiver als Kunstlicht – man fühlt sich leistungsstärker und wacher. Schlechte Beleuchtung dagegen macht müde und lässt die Konzentration leiden. Auch das Alter spielt eine Rolle: Laut einer Studie des BKK-Bundesverbandes brauchen Menschen zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr 50% mehr Licht; wer älter als 55 ist, sogar 100%.

Leider führt das Thema Beleuchtung – gerade bei Unternehmen – ein echtes Schattendasein. Gutes Beleuchtungs-Design vereint den Wohlfühl-Faktor mit Energieeffizienz.

Die neuen Lampen.

Licht ist bei Raum-Design ein elementares Thema. In meinen BDIA-Workshops entfacht genau zu diesem Thema jedes Mal wieder eine heiße Diskussion.
Deshalb kurz die neuen Lampen im Überblick:

Halogenlampen: sie sind gefüllt mir einer Halogengasverbindung. Sie haben ein sehr brilliantes Licht. Sie brauchen jedoch deutlich mehr Strom als Energiesparlampen.

Energiesparlampen: Abhängig von der Qualität leuchten sie zwischen 2.000 Stunden (Biligprodukte) und 15.000 Stunden. Verwirrend sind die neuen Watt-Angaben. Die grobe Formel lautet: Die Leuchtstärke der alten Glühbirne durch vier geteilt, ergibt die Wattzahl der Energiesparlampe. Eine 15-Watt-Energiesparlampe entspricht somit in etwa einer 60-Watt-Glühbirne, braucht jedoch nur etwas 20% der Energie. Doch auch die Watt-Angaben werden verschwinden. Künftig wird die Helligkeit in Lumen (ln) angegeben. Das bedeutet: eine 60-Watt-Glühbirne wird durch eine Energiesparlampe mit 700 Lumen (15 Watt) ersetzt.

LED-Lampen: Sie leuchten bis zu 100.000 Stunden, werden nicht heißer als 40 Grad und erzeugen keine UV-Strahlung.

Das Licht der Lampen.

Um das gleiche “warme” Licht zu bekommen wie bei den herkömmlichen Glühbirnen, muss man mit einigen Tricks arbeiten. Die Halogenlampe kommt der Glühbirne am nächsten. Ansonsten gilt:

– Je höher der Lumenwert, desto heller ist das Licht
– Je kleiner der Kelvin-Wert, desto wärmer die Lichtfarbe.

Licht ist ein entscheidender Wohlfühlfaktor – im Büro und in Privaträumen! Gute Stimmung kann man auch mit den neuen Lampen erreichen.

Kommentare? Sehr gerne.